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Das
Traumziel: Jemand gibt in die Google-Suchmaschine oder Yahoo deine Musikrichtung „Tango“
ein, deine Seite erscheint in den Top3 der Suchergebnisse, er klickt
auf deine Web-Site, und kauft einen Song, den er dann z.B. als mp3
download bekommt. Dummerweise, und das trifft Künstler besonders hart,
gilt jedoch:
Aufwendiges, schönheitsorientiertes Web-Design und Suchmaschinenfreundlichkeit stehen im Clinch.
Hinderlich bis tödlich: Flash, Frames, DHTML. Suchmaschinen brauchen
HTML-Text, sieh dir mal deine Flash-Seite in einem Textbrowser an, da
herrscht Chaos bis Unkenntlichkeit! Text in Bildern wird auch nicht
durchsucht. Tröstlich: Eine Homepage kostenlos erstellen ist eher
möglich, wenn sie simple und übersichtlich aufgebaut ist. Kostenloser
Webspace findet sich im Web genauso wie Hompagevorlagen für Musiker und
webmaster-tools.
Die Regeln:
Keywords im Text.
Suchbegriffe, die tatsächlich in Suchmaschinen eingegeben werden, als Schlüsselwörter in den Text deiner Web-Seiten
einbauen (Sieh dir im keyword-selector-tool von overture an , was und
wie oft user eingeben, wenn sie bestimmte Sachen, z.B. deine
Musikrichtung betreffend, suchen ).
Intensiv kannst du dich mit Keywords, ihrer gewaltigen Bedeutung und
Suchmaschinen-Optimierungstechniken hier befassen:
Anforderungen an
Keywords /
Keyword-Recherche /
Keyword-Taktiken /
Service: Free SEO-Tools
TITLE-und ALT-Tags
(siehe
Quellcode). Da muss was Vernünftiges, deine Seite betreffendes,
drinstehen (zur Erinnerung: HTML-Code von Web-Seiten angucken:
Browser/Ansicht/Quellcode).
Statische Textlinks
zu jeder Teilseite, die will der Suchmaschinencrawler, damit auch alle
Seiten indiziert werden.
Back-Links von anderen Web-Sites
zu deiner Web-Site. Das Ziel: Madonna hat auf ihrer Hompage einen link zu deiner
Seite angelegt. Der Grundsatz: Wenn gut besuchte Websites zu dir weisen,
bekommst du mehr Website-Traffic und steigst im Pageranking bei Google, d.h. deine
Hompage-Platzierung in den Suchergebnissen wird besser. Eine Möglichkeit
hierfür sind
gut Artikelkataloge wie
4.am und der Eintrag deiner
Seite in Webkatalogen. Welche Links zu deiner Website von MSN,
Google und Yahoo gesehen werden, kannst du mit einem Tool von unserer
Seite
Service: Free SEO-Tools erfahren.
Ein Wort zu Meta-Tags. Sie werden von den großen Suchmaschinen seit
langem nicht mehr ausgewertet, lass dir keinen kostenpflichtigen
Metatag-Generator andrehen.
Musiker-Websites haben in leichter Abwandlung den Standartaufbau:
Home/Bio/Musik/Live/Bilder-Videos/Shop/Gästebuch/Kontakt.
Das wird vom Besucher eine Musiker Website auch erwartet. Füge dennoch viel
nformativen Text in deine Rubriken ein, es ist erstaunlich,
wie oft z.B. einzelne Sätze aus Foren im Netz zu guten
Suchmaschinenplatzierungen führen.
Der andere
Aspekt: Finden. Kontakte aufbauen über das WWW. Musiker-Bekanntschaften finden
und sich bekannt machen.
Die auf
Seite Musiker verkaufen vorgestellten Web-Adressen sind
selbstredend auch virtuelle Orte des Schließens von Bekanntschaften mit
Gleichgesinnten, Gleichinteressierten und potentiellen Partnern. Die
Möglichkeiten sind einfach phantastisch. Weitere, nicht so verkaufsorientierte Orte:
Myspace.com,
ein Vertrauensnetz, idealer Platz zur Kontaktaufnahme und Vernetzung für Musiker und
Präsentation von Ausschnitten des eigenen Schaffens. Wenn die Jazz-Musikerin aus
Nashville dir mitteilt, dass dein Song „great“ ist, gibt das Energie für
Kommendes. Kostenloser Musik Download von unzähligen großen Talenten und
Präsentation und Website-Promotion deiner mp3-Musik. Die Arctic Monkees haben hier Tausende
von Fans gefunden, bevor sie einen Plattenvertrag hatten. Bau dir einen
Freundeskreis auf und kündige als Event z.B. einen neuen Song von dir
an. Deine Freunde werden dann automatisch benachrichtigt und hören ihn
(hoffentlich) an.
Betarecords.com.
Deine Musik findet statt, steht auf der Begrüßungsseite. Richte deine
Seite ein, lade deine Songs als mp3 hoch, Betarecords verspricht, die
Musikindustrie auf seine Website zu lotsen. Hier findest du auch
Kollegen für gemeinsame Musik-Projekte.
allmusic.de
Microsite anlegen und Band präsentieren, 3 mp3 uploaden (auch
GEMA-Musik), die als 1.45min-Stream abrufbar sind.
Es ist
übrigens nichts Ehrenrühriges, ein paar zusätzliche Einnahmequellen auf
seiner Website zu installieren, als da wären:
Affiliate,
Partnerprogramme:
zanox, adbutler, superclick, bezahlt wird per click, per lead (Kunde
gibt Kontaktdaten ein) oder per
sale (Kunde kauft).
Google AdSense
(zeigt
inhaltlich passende Webadressen an, kostenlos, clicks bringen cash) und
Google AdWords (zeigt deine Seite auf anderen Websites im
Internet und
zieht Besucher auf deine Homepage,
kostet)
Platzierung von Werbung auf deiner Website, z.B. über
adpepper.de.
Grundsatz
für jegliche Werbung:
in gemäßigtem Rahmen bleiben, die Hauptsache deiner Webseite muss noch ins
Auge stechen.
Warum so
viele Seiten einen email Newsletter verschicken: Damit holen sie sich
Stammpublikum auf die Website. Im Newsletter muss aber auch was Sinnvolles
stehen, er muss dem Leser einen Mehrwert bieten, sonst wird er abbestellt.
Neue
Methoden zur Eigenpromotion sind podcast, rss-feed, weblog.
Promotet Songausschnitte, Konzerttermine und alles was über euch
interessantes existiert, in einer eigenen Sendung. Die "Toten
Hosen" machen das z.B., aber es kann jeder. Sieh dazu auf der Seite
Webmusik
nach. Webradio. "Ein Platz, wo die Zeit aufhört und die Musik
beginnt", soll Radio Muse werden. "We
hope to help spread the word about some of the truly fantastic,
undiscovered talent that we know is out there". Mit anderen Worten,
es werden Bands und Musiker gesucht, die in den Sendungen erscheinen
wollen. Songtext.net hat gerade sein Webradio songtext.fm bei der GEMA
angemeldet: "Besonders
für Channel 3 benötigen wir Eure Unterstützung. Sendet uns Eure eigenen
MP3s und ggf. eine kleine Info zu Euch oder Eurer Band". Webradio, Internetradio, es gibt jetzt unzählige, auch nach
Musikrichtung spezialisierte Sender, die unabhängig Musik
im WWW verbreiten. Biete euer Material an. Über Weblogs
(Web-Tagebücher, in die beliebiges reingeschrieben werden kann) auf
Musikseiten könnt ihr neueste Infos über eure Band loswerden.
Myspace.com ist ein Beispiel. Es ist eine amerikanische Seite, aber hier
tummeln sich in Massen munter auch deutsche Musiker und nehmen Kontakt
zueinander auf.
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