Musiktauschbörsen werden fleißig genutzt,
auch wenn die Drohungen gegen Nutzer lauter werden. Ihre Nutzung ist nicht zwangsläufig
illegal, schließlich wird auch „freie“ Musik getauscht. Dass das filesharing copyrightgeschützter Musik illegal für Anbieter und Nutzer
sind, das sagen Gerichte. "Ich werde vom Staat betrogen, von der
Industrie betrogen, ich nehme kostenlos, was ich kriegen kann", sagen
alle Frustrierten, und es scheint so viele davon zu geben. "Die
Superstars, die mit einer CD Geld verdienen, von dem man 250 Lebensjahre
gut existieren kann, brauchen nicht auch noch mein Geld". "Soviele CD’s
kaufen, wie ich runterlade, würde ich mir sowieso nie, also geht auch
keinem eine Einnahme verloren". "Computerspiele werden genauso
raubkopiert wie Musik, und dem Industriezweig geht es blendend, also am
filesharing geht die Musikindustrie nicht kaputt", sagen einige
Analysten.
Ein
verschlafenes, arrogantes und zugleich ängstliches Völkchen, diese
Musikkonzerne. Legale Musikdownloads mit brauchbarer Auswahl begannen
sie anzubieten, als filesharing als Musiktauschbörse längst hochentwickelt, gut bekannt und -
auch aus der Not heraus -, breit genutzt war.
Kopieren,
kopieren, kopieren bis der Arzt kommt – ein Credo der Illegalen ? Moment
mal. Einen Monat ins Studio, 10 Tracks aufgenommen, ein Master. Und dann
? Kopieren, kopieren, kopieren bis in allen Wohnzimmern des
Erdballs eine bezahlter Clone des Masters liegt – so zielt die Industrie. Die
Vervielfältigungstechniken der Moderne machen unanständige Profite
möglich, die kein Mensch verdient haben kann - sagt der gesunde
Menschenverstand, wenn auch nicht das Gesetz. Und dass sich zauberhafte
Techniken auf einmal gegen den Anwender selbst richten, darüber gibt es
eine 200-Jahre alte Geschichte, die heißt „Der Zauberlehrling“ und ist
von dem Deutschen Goethe.
Dennoch.
Hier sollte jetzt ein Aufruf zur ausschließlich legalen Nutzung der
file-sharing-Techniken stehen. Wie allerdings der Nutzer sicher sein
kann, dass er zum free-download freigegebene Musik vor sich hat, kann
hier nicht erklärt werden. Und deshalb wird in Zukunft wohl immer öfter
zu lesen sein, was man z.B. beim Aufrufen der filesharing-Adresse
Grokster.com lesen darf:
“The United States Supreme Court unanimously confirmed
that using this service to trade copyrighted material is illegal.
There are legal services for downloading music and movies.
This service is not one of them.YOUR IP ADDRESS IS 88.73.30.27 AND HAS
BEEN LOGGED. Don't think you can't get caught. You are not anonymous.
In the meantime, please visit
www.respectcopyrights.com and
www.musicunited.org to learn more about copyright.”
Nochmal
das Wichtigste auf deutsch vom Obersten Gerichtshof der USA:: “Denke
nicht, dass du nicht erwischt wirst. Du bist nicht anonym. Deine
IP-Adresse ist 88.73.30.27 und wurde registriert.
Andererseits verspricht z.B. firstload.de, die das usenet als Plattform
für filesharing anbieten: "100% anonymer Zugriff
auf unzensierte Dateien. Niemand hat Zugriff auf Ihre Daten,
Sicherheitslücken sind technisch ausgeschlossen."
Wer
wird den Wettlauf wohl gewinnen?
Die Zahl
der filesharing-Adressen im web wächst übrigens immer weiter. Neben den
großen bekannten emule, kazza, morpheus, limewire, BitTorrent, Edonkey,
bearshare, blubster gibt es da applejuize in Chemnitz oder p2p-heute aus
Büttelborn.
Nur 100%ig
legales filesharing ohne Spyware, Adware, Popups,Trojaner, Werbung und
mit Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche verspricht imesh.com.